10 Jahre The Run
Colors of The Run
– der Fotowettbewerb 2025
Die Siegerfotos
Die Regatta und die Yachten
von Lorenz Held
Meine erste Teilnahme am "Run" war 2019, da sind die beiden Bilder im
Abendlicht entstanden und seitdem lässt mich das nicht mehr los. Eine
solche Stimmung, das Segeln in der Nacht, die tolle Kameradschaft. Das
alles kumuliert dann im dritten Bild - ohne Worte.
Die Nacht von The Run
von Thomas Lyssewski
Mit dem Folkeboot "Lord Jim", F GER 316 von Schleimünde mit der Regatta "The Run" Richtung Svendborg gestartet. Mitten in der Nacht, nördlich von
Mommark überholten wir eine sehr schöne 5,8 KR Segelyacht von Hatecke,
wo von der Mannschaft der Skipper gerufen wurde, das gerade ein
Folkeboot schneller wäre. Am Ende reichte es nur zu Platz 3 hinter der
Vribrogh Platz 2 und Västerflakt ( 6 mR) Platz 1
An Bord und im Hafen
von Lorenz Held
Meine erste Teilnahme am "Run" war 2019, da sind die beiden Bilder im
Abendlicht entstanden und seitdem lässt mich das nicht mehr los. Eine
solche Stimmung, das Segeln in der Nacht, die tolle Kameradschaft. Das
alles kumuliert dann im dritten Bild - ohne Worte.
Von Jost Körte
6. Dezember 2025
Ich bin insgesamt 7 mal bei The Run dabei gewesen, 5 mal mit ANITA von Kiel und 2 mal mit meiner JAN VII von Kappeln. Jede Nachtregatta hatte ihre Besonderheit, mal kreuzen bei stockdunkler Nacht, mal raumschots bei Mondschein.
2021 war eine besondere Regatta. Corona ließ den Start lange unklar, aber dann war es doch möglich. Wir segelten mit JAN VII von Kappeln zu sechst, mit 4 jungen Mitsegler:innen aus Berlin, Hamburg und Bremen von denen Florentina, Johanna und Mathilde überhaupt das erste Mal mit uns und auf JAN VII segelten - und dann gleich durch die Nacht.
Wir trafen uns das erste Mal in Borgwedel und machten uns auf den Weg nach Kappeln. Schiff einräumen, Sicherheitsunmterweisung, und Einweisung ins Schiff. Ablegen und durch die Brücke in Kappeln. Auf dem Weg nach Schleimünde nochmal das Schiff erklärt - Schoten, Segel, Pumpen, Navigation.
Der Wind ist westlich, so dass die ersten 8-10 sm Spi gefahren werden kann - also Spi anschlagen und die Abläufe erklären mit 2 Spibäumen, 2 Achterholer, 2 Schoten, 2 Toppnanten, 2 Niederholer. Beim Start ist wenig Wind, die junge Crew ist ein wenig aufgeregt, aber wir kommen ganz gut weg und ziehen kurz nach dem Start den Spi - es funktioniert und die Mädels und Jonas sind stolz, dass alles geklappt. Es geht mit dem Sonnenuntergang und in der Dämmerung Richtung der ersten Tonne, wo wir den Spi wieder bergen und Kurs Avernakö anluven. Es wird eine lange Nacht, der Wind ist mäßig. Gut, dass wir Tee und Kaffee gekocht hatten und Brote geschmiert.
Die Dämmerung beginnt vor 4 Uhr. Als wir in den Svenborg Sund einlaufen ist es schon wieder hell und wir können wieder den Spi auspacken während der Wind wieder zunimmt. Mit dem 6er Västernflakt spinnackern wir 2 Stunden fast Bordwand an Bordwand mit 2 Halsen bis zur Zieltonne im Svenborgsund vor Rantzausminde. Der Spi kommt wieder runter und wir laufen im Morgenlicht nach Svendborg ein - glücklich und zufrieden und auch ein wenig stolz, dass alles mit der jungen, neuen Crew so toll durch die Nacht geklappt hat. The Run ist immer wieder toll und ein besonderes Erlebnis.
N.B. Seitdem haben wir zusammen viele gemeinsame Törns (und weitere „The Runs“ auf JAN VII nach Norwegen, Schweden und Dänemark mit JAN VII und ANITA gemacht.
Alle Einsendungen
Mit Beiträgen von Anja Breede, Howe Ehlers, Jost Körte, Lorenz Held, Michael Specht, Thomas Lyssewski, Thorsten Berndt und Tommy Loewe